Vorrats- und Küchen-Chaos-Management

Mottenfrei durch Abfall?

Hattest du schonmal einen Mottenbefall in der Küche? Nein? Sei froh!! Wenn doch, dann weißt du, was das bedeutet … alles Trockene durchsuchen und Vieles wegwerfen, Regale auswischen, … und am Ende verstecken sich zwei frischverliebte junge Möttchen in deinen Räucherstäbchen oder zwischen ungenutzten Tupperdosen und gründen eine neue Familie -.- Haben wir alles schon erlebt …

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Plodia.interpunctella.7840.jpg#/media/Datei:Plodia.interpunctella.7840.jpg

Lebensmittel-, Speise-, Müsli-, Küchen– oder Dörrobst-Motten wie die Viecher wissenschaftlich heißen sind nervig und hartnäckig. Sie überleben beinahe überall. Nach unserer Erfahrung mit diesen Gästen haben wir beschlossen, dass Prävention einfach besser ist und haben angefangen, alles Mögliche in Gläser und Dosen zu verpacken. Besonders häufig betroffen sind trockene Lebensmittel wie

  • Müsli, Haferflocken
  • Mehle
  • Nüsse
  • Reis, Buchweizen, Quinoa, …
  • Schokolade und Kekse
  • Backzutaten
  • getrocknete Hülsenfrüchte
  • usw.

Halt alles, worin sich die Maden der Motten so richtig wohlfühlen und vollfressen können, damit sie dann in Ruhe ihre Flügel ausbilden und später ausbreiten können.

Das Einpacken in Gläser und Dosen war zwar mottensicher, aber irgendwie nervig. Wenn man, so wie wir, viele der oben genannten Produkte vorrätig hat, hat man auch viele Gläser. Und wenn diese dann unterschiedlich hoch und dick und an unterschiedlichen Stellen beschriftet sind, steht man schnell vor einem Chaos.

Zum Glück haben wir auch dafür eine zufriedenstellende Lösung gefunden: Joghurteimer! Kennt ihr diese großen, stabilen Plastikeimer in denen man 1kg z.B. griechischen Joghurt kaufen kann? Diese Dinger eignen sich für so Einiges, z.B. auch zu einer geordneten Vorratshaltung. Sie sind wasserdicht, mottensicher, stabil, haben einen stabilen Henkel und sind stapelbar. In unser Regal passen zwei übereinander und zwei hintereinander und so sieht es jetzt aus:

Damit wir jederzeit schnell das gewünschte Produkt finden (wenn ich koche, brauche ich manchmal spontan „NOCH ETWAS DINKELVOLLKORNMEHL!!!“), haben wir die Eimer einheitlich weiß ummantelt und dann deutlich beschriftet.
Wenn ich mal einen Zubereitungstip etc. aufbewahren möchte, klebe ich ihn einfach auf die Rückseite.

Klar gibt es das alles auch von Tupper oder anderen Marken. Aber wozu was Neues kaufen (teuer! ressourcenverbrauchend!), wenn man auch eigentlichen „Müll“ dafür verwenden kann?

Wir haben die Eimer übrigens auch gerne für andere Zwecke im Einsatz.

  • Beeren, Kirschen etc. sammeln (lassen sich am Henkel tragen und mit einem Band prima umhängen)
  • Dips, Salate oder sonstige halbflüssige Dinge auf Partys mitbringen
  • Reste vom Essen im Kühlschrank unterbringen (Schließlich sind sie dafür designt worden, im Kühlschrank aufbewahrt zu werden. Daher haben sie das passende Maß, was man von anderen Dosen nicht immer behaupten kann)
  • Kekse, Salzstangen bleiben viel länger frisch und knackig, da sie darin keine Feuchtigkeit ziehen.
  • generell Kleinzeug unterbringen, z.B. bei Andis Werkzeug
  • eignen sich auch ideal um Farbe anzurühren

Also, wenn du mal wieder Joghurt oder etwas anderes in so einem Eimer kaufst: Spül ihn gut aus und behalte ihn!
Wenn du nicht so der Joghurtesser bist: Eispackungen lassen sich auch vielseitig weiterverwenden, besonders natürlich zum Einfrieren.

Viel Spaß beim Ausprobieren

Übrigens: Durch dieses System gelingt es, immer einen guten Vorrat an Grundzutaten aufrecht zu erhalten und so wird es dann auch möglich, extrem selten einkaufen gehen zu müssen. Wie extrem wir das schaffen zeigen wir in diesem Artikel.

Happy Investing
Dein InvestierPaar

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