Hochzeit = Hochbetriebszeit für die Geldbörse!?

Niemand möchte an seiner Hochzeit sparen, aber warum unnötig viel dafür bezahlen?

Was kostet so eine Hochzeit eigentlich?

Die eigene Hochzeit soll einer der schönsten, wenn nicht gar der schönste Tag des Lebens sein. Keine Frage, das lässt man sich dann auch was kosten. Allerdings finde ich die Höhe der finanziellen Belastung, die dieses Fest bei manchen Menschen annimmt, teilweise echt beängstigend.

Brautstrauß

Freunde von uns heiraten demnächst und sprachen kürzlich mit uns über ihre Planung. Dabei erzählte sie, dass das Budget für ihr Kleid bei 3000 € läge. Als wir das hörten fiel uns beiden erst mal die Kinnlade herunter.
Daraufhin fragten wir uns, ob das bei Hochzeiten mittlerweile echt normal ist.

Wie viel zahlen die Deutschen denn eigentlich im Schnitt für Ihre Hochzeit?

Im Durchschnitt sind es laut der Studie „So heiratet Deutschland 2020“ (der Kartenmacherei), in der 1440 Personen online befragt wurden, immerhin zwischen 5.000 € und 10.000 €. 22% geben zwischen 10.000 € bis 15.000 € aus. 5% sogar mehr als 20.000 €. Immerhin 29% bleiben unter 5.000 €.
In der Studie wird aber wohlgemerkt darauf hingewiesen, dass in ihr auch Paare enthalten sind, die Ü40 sind und deren Budget deutlich niedriger ausfällt. – Dies sei darauf zurückzuführen, dass es bei vielen nicht mehr die erste Hochzeit gewesen sei.

Auch wir wollen noch in diesem Jahr heiraten und selbstverständlich soll die Hochzeit auch bei uns toll werden und auch wir lassen uns das was kosten, keine Frage. Und zwar auch mehr als es bei unseren Eltern noch üblich war, denn meine Eltern feierten mit einer Hand voll Freunden im Wohnzimmer ohne großes TamTam, wie es wohl in ihrer Generation häufig gemacht wurde. Dass sich die Zeiten diesbezüglich geändert haben zeigen die oben genannten Zahlen.

Wenn uns Freunde aber fragen: „Wie viel wollt ihr denn dafür ausgeben?“ Dann schauen sie meist ziemlich ungläubig drein, wenn sie die Antwort erhalten. Angesichts der oben genannten Zahlen kein Wunder.
Auch dem Pärchen von oben ging es so. Vor allem weil die beiden in einer sehr mit uns vergleichbaren Situation sind – doppeltes Einkommen in ähnlicher Höhe und noch kinderlos.

Hochzeitskosten – eine Grafik von www.kartenmacherei.de.

Also raus mit der Sprache,… Wieviel lassen wir uns den Spaß denn nun kosten?

Wir planen etwa 3.500 € auszugeben. – Nun magst du denken, dass das doch gar nicht so wenig ist. – Aber mal abgesehen davon, dass das gerade mal etwas mehr als die Summe des Kleides der Freundin ist, werden wir  für dieses Geld aber auch gleich drei getrennte Feste feiern. – Und das ohne auf viel Luxus verzichten zu müssen.

Diese Feiern sind geplant:

Wir wollen zunächst die Verlobung feiern. Das wird im kleinen Kreise der engsten Freunde geschehen. Dazu feiern wir statt eines Junggesellenabschieds einen

1. Polter-Morgen

Die Hochzeitsfeier selbst trennen wir in zwei weitere Events:

2. Die Feier mit der Familie und die

3. Party mit unseren Freunden

Wie wir uns diese 3 Feste vorstellen…

Um unsere Kosten aufschlüsseln zu können, muss ich euch zunächst präsentieren was wir genau geplant haben…

Poltern

Die Tradition der Junggesellenabschiede ist eigentlich recht jung und wurde erst vor wenigen Jahrzehnten aus den Vereinigten Staaten importiert. Dieses geschlechterspezifische „Gelage“ mögen wir nicht besonders. Das hat verschiedene Gründe. Zum einen ist uns der Gedanke zuwider, der häufig damit verbunden wird – Dass man noch einmal Dinge tun darf, die man dann in der Ehe nicht mehr darf. Wenn man vor hat sich in der Ehe mehr einzuschränken, als man es gerne und freiwillig zum Zeitpunkt der Hochzeitsplanung bereits tut, sollte man sich vielleicht mal überlegen, ob man wirklich heiraten möchte.
Sich alberne Outfits überwerfen und betrunken unbeteiligte Mitmenschen mit albernen Spielen nerven ist auch nicht unser Ding.

Kermit der Frosch und der Rosarote Panter beim Saufen

„Das muss man ja so auch nicht unbedingt machen.“

Stimmt! Würden wir auch nicht wollen. Aber dann kommt noch ein weiterer Punkt, der uns an der Tradition stört: Die Trennung zwischen den Geschlechtern. Auch diese finden wir irgendwie nicht mehr zeitgemäß. Warum soll ich nur mit meinen männlichen Freunden meine Verlobung feiern? Ich habe auch weibliche Freunde und die sind mir ebenso wichtig.
Wir haben uns darum dafür entschieden eine unserer Meinung nach viel schönere und auch tatsächlich auch deutlich ältere Tradition entschieden – den Polterabend. Scherben bringen schließlich Glück. Bei uns wird es allerdings ein Poltermorgen mit anschließender Tagesaktion.
Übrigens: Das Poltern ist in Skandinavien bereits seit dem 16. Jahrhundert Brauch und in Deutschland ab dem 17 Jahrhundert schriftlich belegt.

Unser Poltermorgen liegt nun bereits hinter uns. Dazu haben wir unsere engeren Freunde aus der näheren Umgebung eingeladen, mit denen wir uns bei uns zu Hause zum gemeinsam Brunch trafen. Dann folgte das Poltern, was uns sogar noch die Arbeit des Abspülens ersparte. Außerdem erhielten wir mit jedem Anwachsen des Scherbenhaufens mehr und mehr Glückwünsche von den Werfenden, bis wirklich jede Lebenslage und jede erdenkliche Zukunftsphantasie mit Wünschen versorgt war. 🙂
Die Teller haben uns nichts gekostet. Wir stellten einfach ein Gesuch im regionalen Tausch- und Verschenkmarkt ein, woraufhin sich mehrere Leute meldeten. Wir holten die Teller gleich beim ersten Spender ab und schon konnte es losgehen.

unser Scherbenhaufen - Scherben bringen Glück

Nach dem Schlemmen und Poltern folgte eine gemeinsame Tagesaktion. Zunächst ging es in den hauseigenen Pool (zu den tollen Möglichkeiten, die unser Haus kostenfrei bietet werde ich ein andermal berichten). Danach wanderten wir gemeinsam zum städtischen Schloss. Da waren wir schon lange nicht mehr und zur Zeit sind deutlich weniger Touristen vor Ort, womit sich das super anbot. Vor diesem Ambiente genossen wir dann Sekt und dazu Brezel mit Spundekäs (wie es in Anjas Herkunftsland Rheinland-Pfalz Brauch ist). Gemütlich ließen wir so den späten Nachmittag ausklingen und fuhren dann mit der Bahn zurück.

Die Hochzeit selbst

Unsere Familien werden die standesamtliche Trauung mit uns feiern. Aus verschiedenen Gründen planen wir das ebenfalls im kleinen Kreis. Die große Feier mit den Freunden findet dann ohne die Familie statt. Diese Trennung der Gruppen vereinfacht einiges.

Die Feier mit den Freunden wird, was die Personenanzahl betrifft, die größte Party werden. Sie wird aber eher ein großes Grillfest mit Lagerfeuer, Karaoke, (Disco)-Dancefloor und so.

Die Feier im engen Kreis der Familie gleicht hingegen eher einer normalen Hochzeit: Trauung, Sektempfang, Essen mit Unterhaltungsprogramm, Übernachtung im Hotel, Frühstück und ausklingen lassen in der Stadt.

(Zum Zeitpunkt der Artikelveröffentlichung lag die Trauung noch in der Zukunft. Das hat sich mittlerweile geändert. 🙂 Daher können wir euch nun in diesen Artikel schon mal das ein oder andere Foto einfügen, um euch ein paar visuelle Eindrücke zu vermitteln.)

Die grobe Kostenvorstellung:

Wir planen im Groben folgende Kosten für die einzelnen Festlichkeiten ein:

  • Der Poltermorgen (liegt bereits hinter uns) und hat uns keine 25 € gekostet.
  • Für die Party im kleinen Familienkreis (18 Personen) planen wir mit etwa 3000 € hin zu kommen.
  • Die Party ohne die Familie wird vielleicht nochmal mit 1000 € zu Buche schlagen.

Wenn das klappt, wären wir mit etwa 3525 € doch deutlich im unteren Drittel des allgemeinen Durchschnitts (inklusive der Zweithochzeiten in der Statistik). Und das obwohl wir drei Feste feiern werden!

Warum wir nicht viel mehr ausgeben werden? Weil wir uns ein frugalistisches Mindset angeeignet haben und wir wissen, dass nicht das Geld entscheidet, ob eine Zeit toll ist. Auch mit viel Geld kann es letztlich ein Flop werden. Und andersherum können wir mit „wenig“ Geld auch tolle Feste schmeißen, die allen lange in Erinnerung bleiben werden. Mit diesem Mindset bekommen wir eine klasse Hochzeit und diese ist für uns problemlos auch selbst finanzierpaar. 😉 Sogar ohne die üblichen Geldwünsche auszusprechen. Im Gegenteil:

Wir haben unsern Gästen daher gezielt geschrieben, dass sie uns keine Geldgeschenke machen brauchen!

überraschter Affe

– Einige werden nun denken, sind die bescheuert? Vielleicht, … Aber wir halten es für schon OK so, denn wir kennen das Gefühl, dass die Gäste sonst verspüren zu Genüge. Hinter uns liegt eine Zeit in der wir im wahrsten Sinne des Wortes auf verschiedenen Hochzeiten tanzten. Und diese Geldspenden auf Hochzeiten nerven doch etwas. Es fühlt sich für die Gäste immer ein bisschen an, wie ein Schaulauf oder so. Man will zwar eigentlich nicht unnötig viel geben, aber auch nicht zu wenig. Wie viel gibt man nun? Wie viel geben wohl die anderen? Nicht, dass man nachher als Geizhals dasteht, denn der Name steht schließlich auch auf der Karte… Ihr wisst was ich meine. Unsere Gäste sollen sich wohl fühlen und in diesem Punkt können wir ihnen helfen.

Da einige Familienmitglieder, trotz der Anmerkung, das ihr Kommen völlig genügt, irgendwas schenken wollen, haben wir nun eine Wunschliste erarbeitet, mit Dingen, die wir brauchen können. Es ist aber gar nicht so einfach diese zu erstellen, da wir eigentlich glücklich sind und nicht besonders viele Dinge brauchen. Darauf stehen dann Sachen, die wir wirklich gebrauchen können, wie etwa ein neues Zelt, eine Windows-Lizenz oder andere Dinge. 😉 Ob das angenommen wird – Wir sind gespannt.

3 Feste also – und dennoch geben wir verhältnismäßig wenig für die Hochzeit aus – Was wir planen um das hinzubekommen…

Drei verschiedenfarbige Cocktailgläser

Wie ihr euch sicher vorstellen könnt, haben wir uns bereits einige Gedanken über den Ablauf und die Kosten gemacht. Nicht, dass wir uns falsch verstehen, wir haben nicht zuerst ein Budget für die Hochzeit festgelegt und diese auch nicht aufgrund der entstehenden Kosten so geplant, wie wir sie nun vorhaben. Nein, aufgrund unserer Denkweise führte das eine zum anderen…

Aufmerksame Leser dieses Blogs kennen unsere Herangehensweise ja bereits. Als erstes wird erforscht, worauf es uns wirklich ankommt. Im Falle der Hochzeit waren das vor allem diese Dinge:

  1. Wir wollen uns nicht so viel Stress mit der Hochzeit machen, wie wir es von den Leuten im Umfeld oft mitbekommen. (Zugegeben, es wurde dann doch alles etwas mehr Stress, als wir dachten. ;PIm Vergleich mit anderen Paaren aber dennoch deutlich weniger. Gegen Manches kann man wenig machen, z.B. wenn das Verhalten der Gäste den Stress hervorruft. 😉 )
  2. Die Vermeidung von allzu hohen Kosten (die Hochzeit soll (ihren) Preis wert sein).
  3. Wir wollen keine 0-8-15 Hochzeit, sondern schon etwas Besonderes.
  4. Vorbeugung von einer wetterbedingten Enttäuschung.

Um den Stress und auch die Kosten möglichst klein zu halten trennen wir die Familien- von der Freundesfeier. Das sorgt für kleinere Gruppen, die zudem homogenere Vorlieben und Erwartungen haben. So können wir Trauung mit der Familie etwas gehobener, luxuriöser und komfortabler gestalten, während wir den Poltermorgen sowie die Freundesfeier verhältnismäßig einfach halten.

DJ beim Auflegen

Auch die musikalischen Vorlieben können so besser angepasst werden. – Was nicht im Umkehrschluss heißt, dass wir bei der Trauung und der anschließenden Feier Musik spielen werden, die wir nicht mögen. Aber die Musik, die wir auf der Freundesparty spielen werden trifft vermutlich nicht den Geschmack unserer Verwandtschaft. Andersherum ist zu befürchten, dass sich die Verwandtschaft bei einer Feier vielleicht Schlager wünscht.

Wenn der DJ auf unserer Hochzeit nur einmal „Atemlos“ spielt, fliegt er direkt und ohne Gehalt raus! – Das will ich vorher schriftlich fixiert haben. 😉

Zitat: Anja

Die ersten beiden Punkte unserer identifizierten Bedürfnisse – etwas Stress vermeiden und Kostenexplosion vermeiden – wollen wir also durch die Trennung in zwei Hochzeitsgesellschafts-Gruppen erreichen.

Ein weiterer ist die Vermeidung von einer wetterbedingten Enttäuschungen – Wie würden wir uns ärgern, wenn wir in einem Schlossgarten feiern und es gießt wie aus Eimern?!

Bei der Wahl des für uns richtigen Ortes für die Trauung war also folgendes entscheidend:

  • Wir brauchen einen möglichst wetterunabhängigen Ort.
  • Außerdem soll es ein besonderer Ort sein. Aber „besonders“ impliziert ja nicht unbedingt edel und prestigeträchtig. Ein Prestigebau, wie ein Schloss oder so – nein, so ein edles Etablissement passt irgendwie nicht zu uns. – Nein, wir wollten einen Ort, der auch irgendwas mit uns zu tun hat.

Also haben wir überlegt. Was machen wir gerne? Wir beide haben schon von Kindesbeinen an Gefallen an Gesteinen gefunden und diese gesammelt. In meinem Studium wählte ich dann sogar eine Zeit lang die Geowissenschaften (u.a. Geologie) als Nebenfach und lernte dabei einiges mehr über Gesteine und Minerale. Wir legten gleich zu Beginn unserer Freundschaft eine Steinsammlung an, die seither unseren Schuhschrank ziert und uns an viele Ausflüge und Urlaube erinnert. Immer wenn wir irgendwo unterwegs sind und sich die Möglichkeit bietet eine Höhle oder ein Bergwerk zu besichtigen, nehmen wir diese wahr. Zudem bietet der Untergrund immer einen tollen und beeindruckenden Kontrast zur Natur oberhalb.

Damit war klar: Unsere Hochzeit wird echt unterirdisch werden. 🙂

Eine Höhle oder ein Bergwerk ist definitiv ein besonderer Ort, der etwas mit uns zu tun hat und zudem auch Schutz vor ungemütlichem Wetter bietet.

Wir suchten also nach einer Höhle oder einem Bergwerk für die Trauung. Der Sektempfang und das Essen sollten danach in einem Lokal oder besser noch einer Brauerei stattfinden.

So, damit kennt ihr nun schon mal die groben Pläne.
Dann können wir uns nun also der Kalkulation widmen…

Was uns neben unserer Sparsamkeit finanziell zu Gute kommt:

Sparschwein

Erst mal kommt es für uns nicht in Frage kirchlich zu heiraten. Wir sind schließlich vor Jahren bereits ausgetreten. Damit fallen alle Kosten, die damit verbunden sein können schon mal weg.

Dann sind unser Persönlichkeiten gefestigt genug, dass wir uns nicht verpflichtet fühlen es Allen recht machen müssen, nur „weil man das halt so macht“. Z.B. Leute einzuladen, mit denen wir zwar verwandt und verschwägert sind, aber mit denen wir im Grunde fast nie zu tun haben. Zugegeben, die Pandemie vereinfacht die Argumentation aufgrund der unsicheren Planung dabei zudem noch etwas.
Auch halten wir zig Briefe mit Hochglanzkarten an die Freunde und die Verwandtschaft für überflüssig und in Zeiten des Internets auch nicht mehr sinnvoll.

Und des Weiteren sind wir eben nicht unbedingt der Durchschnitt! Wir waren und sind schon immer etwas anders. 😉
Anja kommt es zum Beispiel nicht in die Tüte Ihren Namen abzugeben. „Wer aus dem lateinischen übersetzt der/die/das Höchste heißt, gibt doch seinen Namen nicht ab.“ Und da mir wiederum Doppelnamen zu lästig sind und meiner ständig falsch geschrieben oder verstanden wird, verzichtet bei uns lieber der Bräutigam auf seinen Namen, also ich. 😛 Das spart uns zwar kein Geld aber sollte als erstes Beispiel für die Abweichung von der Norm dienen. Nicht, dass wir uns gesellschaftlichen Normen grundsätzlich wiedersetzen, wir fühlen uns aber auch nicht an solche gebunden und machen nichts nur weil man das halt so macht. Wenn wir etwas gutheißen machen wir das gerne, sonst aber eben nicht.

Gehen wir die einzelnen Kosten-Posten also mal durch:

Poltermorgen

Beim gemeinsame Brunchen gab es selbstgemachte Crepes und Simits (Hefeteigkringel), Hirse mit frischem Obst und verschiedene Sorten selbstgemachter Aufstriche (Hummus, verschiedene Kräuterfrischkäse-Cremes, Spundekäs‘, uvm.) und Gemüse. Dazu gab es noch pochierte Eier.

Zu trinken gab’s neben Kaffee Minzwasser und selbstgemachten Eistee. Ihr seht es war reichlich Gaumenschmauß geboten und all das bringt nicht wirklich nennenswerte Kosten mit sich. Zum Anstoßen haben wir Sekt kaltgestellt. Den verbrauchten wir aber nicht einmal vollständig, da unsere Gäste selbst ebenfalls noch Sekt und andere Getränke mitbrachten. Hervorragend! Somit beliefen sich die Kosten für Speis‘ und Trank auf weniger als 25 €. Die gemeinsame Tagesaktion kostete uns dann weiter keinen Cent! Zum Snacken gab es vom Frühstück ja noch jede Menge. Selbst die Rückfahrt mit der Bahn war kostenfrei, da eine Freundin in Laufweite der Innenstadt wohnt, ich eine Jahreskarte habe und zwei Gäste Job-Tickets haben, mit denen sie jeweils am Wochenende bis zu 4 weiteren Personen mitnehmen können.
Wie ihr seht muss so ein Event nicht teuer werden.

Kommen wir also zu den wirklichen Kostenposten – Diese finden sich nämlich auf der Hochzeit selbst…

Der Ort des Geschehens

Wie ihr bereits wisst suchten wir nach einer Höhle oder einem Bergwerk für die Trauung. Als erstes fanden wir so riesige Erlebnisbergwerke – aber das war nicht das wonach wir suchten. Nein, es sollte klein und schnuckelig werden und außerdem wären die viel zu teuer. Bald darauf hatte Anja das Richtige gefunden. – Ein ehemaliges Kupferbergwerk im Spessart. Das ist nicht allzu weit weg und wir konnten mal einen Wochenendausflug dahin unternehmen, um uns die Location und die Gegend anzusehen.
In dieser Kupferlagerstätte kommen die Minerale Azurit (blau) und Malachit (grün) vor. Da Anja immer ein grünes Hochzeitskleid wollte und mein Anzug blau ist – war damit auch gleich das Farbthema gefunden. 🙂

Also hin zu einer ersten Absprache. Der Herr des Bergwerksvereins war mega! Total nett und zuvorkommend und hier bekamen wir das zu spüren, was man bei einem großen Ding wohl eher nicht bekommt, nämlich aufrichtige Begeisterung für das Bergwerk. Wir bekamen eine ausführliche private Führung durch die Stollen und auch das angrenzende Museum und natürlich jede Menge an Informationen. Und am Ende wollte er nicht mal Geld dafür. Selbstverständlich spendeten wir trotzdem etwas für den Verein.
Er zeigte uns zudem die Grillhütte und das Vereinsheim, das gerade neu gebaut worden war und wirklich ganz schick ist. Wir hatten zwar ursprünglich nicht vor das Alles zu nutzen und hatten für den Festschmaus schon eine Brauerei im Sinn, aber dann kam Corona und wir sind froh, nun auch diese Alternative nutzen zu können. Wer weiß, wie im September die Bestimmungen aussehen. Die Location liegt in Bayern und die zweite Welle türmt sich gerade wieder auf. Also freuen wir uns, einen Ort zu haben, an dem wir unter uns sein können. Da ist das sicher einfacher, als in einem öffentlichen Restaurant oder so.
Insgesamt soll uns die Miete für das Bergwerk und das Vereinsheim samt der Grillhütte sage und schreibe nur 450 € kosten. Und dafür werden wir zudem exklusive Führungen für die Hochzeitsgesellschaft bekommen. 🙂

Die Party mit den Freunden kann frühestens im Jahr nach der Hochzeit stattfinden und ist aktuell noch nicht exakt zu planen. Da wir dann schon einige Zeit verheiratet sind wird die Party vermutlich dann auch nicht mehr ganz so groß wie ursprünglich gedacht. Wir sind noch nicht sicher, ob wir die Feier dann mit der Möglichkeit zum Übernachten planen, dann bräuchten wir eine entsprechende Location. Ob das ein Vereinsheim, eine Scheune, eine sonstige Hütte oder einfach eine Zeltwiese wird – Wir wissen es noch nicht. Wir planen aber weniger für die Location zu bezahlen, als bei der Trauung. Dennoch setze ich ebenfalls großzügige 450 € dafür an.

Location der Trauung und des Festes mit der Familie450 €
Location der Party450 €
gesamt:900 €

Das Brautkleid

Anja wollte schon immer in bunt heiraten – „Auf keinen Fall in weiß!“ – am liebsten in grün. Du merkst schon wie gut sich fügte? Anjas Kleid passt doch hervorragend zum Thema – Malachit ist grün! Nun sucht mal ein „Brautkleid“ in grün… Kein Problem – Was muss ein Brautkleid können? Genau – gut aussehen. Ein Nachmittag durch die Geschäfte einer größeren Stadt und spätestens im türkischen Hochzeitsgeschäft wird man fündig.

Die Prämisse war: Das Kleid soll auch an feinen Anlässen anzuziehen sein. Ein Kleid nur für einen Tag empfinden wir als Quatsch.
Ergo wurde es kein „Brautkleid“, sondern ein schönes Abendkleid, das von der Braut getragen wird.

Kosten für das Kleid: nach etwas Handeln aufgrund eines kleinen Mangels, (den ich auch nachdem ich ihn Abends gezeigt bekam noch nicht wirklich sah): 85 €. Nun musste es noch gekürzt und angepasst werden. Hierzu ging Anja zu einem lokalen Schneider und dieser verlangte dafür gerade mal 40€.

Kleid85 €
Änderungsschneiderei 40 €
gesamt:125

Anzug des Bräutigams

Den habe ich schon, da ich einen für die Hochzeit meines kleinen Bruders brauchte und meine Mutter sichergehen wollte, dass ich einen „schickeren“ trage, als sonst auf Hochzeiten (eine offensichtliche Geschmacksfrage, denn dieser Kordanzug mit roten Einsätzen ist einfach geil). Daher hat sie mir diesen schon vor Jahren vorzeitig zu seiner und meiner Hochzeit geschenkt. 😉 Wenn ich den einrechnen würde, würden die Kosten etwas steigen. Doch ich rechne den Anzug bewusst nicht rein. Ich habe ihn schließlich auch schon für andere Hochzeiten, zwei Bewerbungen und für Kundenbesuche genutzt. Also ich finde, das ist eben nun mein guter Anzug und gehört nicht in diese Kostenaufstellung. Übrigens, vielleicht dachtest du dir das schon. Der Anzug ist blau, wie auch der Azurit. 😉

Anzug0 €

Getränke

Woran wir aber nicht sparen wollen sind Essen und Getränke.
Da Anjas Eltern Wein- und Sektliebhaber sind, baten wir sie sich um die Auswahl des Sektes zu kümmern (Wie wir sie kennen lassen sie uns den Sekt nicht bezahlen, selbst wenn wir es wollen ). 0 €

Andi liegt in einem Bierfass und schaut mit einem Bier in der Hand hinaus.

Außerdem hatten wir als Bierliebhaber ein Event im Auge gehabt was wunderpaar zu uns gepasst hätte – selbst gebrautes Bier – „Wo die Braut braut.“ Leider ist es aber so, dass sich im engeren Familienkreis eigentlich keine Biertrinker finden und das eigens gebaute Bier dann allein trinken? – Nee! Also machen wir das besondere Bier dann vielleicht wenn wir mit den Freunden die Party feiern.
Der Preis hierfür läge bei ca. 100 € /Person plus Bierabnahme (bei ca. 50 l nochmal geschätzte 75 €). Da wir das dann eh erst nächstes Jahr machen können haben wir uns das zur Hochzeit gewünscht. 😉
Dazu kommen noch sonstige Getränke für die Familienfeier: ca. 150 €.
Für die Feier mit den Freunden planen wir neben dem oben genannten Bier noch weitere 200 € an Getränken ein. Darin sind die paar Getränke des Polter-Frühstücks auch mit inbegriffen.
Diese Gaumenfreuden machen in Summe: 620 €

Trauungsfeier mit Familie
Sekt0 €
Wein80 €
sonstige Getränke 130 €
Party mit Freunden
Bierbrauen – Hochzeitsgeschenk0 €
Bierabnahme (bei ca. 50 Litern) geschätzt75 €
sonstige Getränke150 €
gesamt:435 €

Essen

Für die Festlichkeit im engen Kreis wird ein Caterer wird uns gutes, einfalls- und abwechslungsreiches vegetarisches Essen liefern.

Dazu werden wir für die Fleischliebhaber ordentliches Fleisch besorgen, was in der Grillhütte zubereitet wird. Und das aus der ortsansässigen Metzgerei, die aufgrund ihrer großen Auswahl im Guinness – Buch der Rekorde steht. Außerdem wird Grillkäse und ähnliches zubereitet. Alles in allem werden wir beim Essen wohl einen der größten Posten haben.
Wir rechnen dabei mit 700 €.

Nachmittags gibt es Kuchen. Diese Aufgabe wurde an die Gäste vergeben und wird uns nichts kosten.

Für die Party mit den Freunden werden wir um Salate und Co bitten. Grillzeug wird sich jeder selbst mitbringen und zwar nur soviel er auch selber essen will, denn Fleisch wegwerfen ist das Letzte was wir unterstützen wollen. Wir werden zudem noch Einiges vorbereiten,
Etwa 100 € werden uns dennoch dafür reichen.

Essen Trauungsfeier700 €
Essen Party mit Freunden100 €
gesamt 800 €

Die Deko

Der Raum des Vereinsheims und auch der Stollen für die Trauung soll ebenfalls etwas schicker wirken. Licht ist da das A und O. Mir schweben farbige Strahler vor. Wenn die Wände mit lilafarbenen und blauen Farbakzenten bestrahlt werden wirkt das z.B. ziemlich edel. Ich kenne das von Fotos von vergangenen Weihnachtsfeiern in meiner ehemaligen Firma.
Also habe ich geschaut, ob man so etwas gebraucht bekommt. Nach einigem Suchen habe ich genervt aufgegeben und beschlossen, dass es deutlich einfacher und auch günstiger ist farbige Strahler zu bestellen (70 €). Einen Blendschutz habe ich noch drumherum gebaut (wurde später noch weiß gestrichen).
Ich werde sie danach wieder weiterverkaufen und somit hoffentlich mindestens die Hälfte wieder zurückbekommen. Und den ein oder anderen kann man auch für andere Feste, z.B. die Party mit den Freunden oder Geburtstagsfeiern noch brauchen.

Statt viel teure Tischdeko zu kaufen, die danach weggeschmissen wird, haben wir uns überlegt die Gäste einzubinden. Diese sollen jeweils eine Topfpflanze mitbringen, die die Tische zieren werden und später nicht weggeschmissen, sondern eingepflanzt werden. Die Gäste haben die Aufgabe Pflanzen zu wählen, die sie aus welchen Gründen auch immer mit uns verbinden oder passend finden. Ob sie zudem die Pflanze oder den Topf dekorieren ist ihre Entscheidung. d.h. Tischdeko: 0 €

Für Tischdecken werden wir aber sorgen. Da sie einheitlich sein sollen werden wir wohl welche kaufen. – Kaufen? Was sollen wir denn danach damit? Nix da, die werden geliehen – Ebay-Kleinanzeigen macht es möglich. Dort fanden wir Tischdecken und auch Hussen (das sind Stoffüberzüge für Stühle – damit die einfachen Holzstühle edler wirken). Die Leihgebühr inklusive anschließender Reinigung beträgt etwa 50€ – dachten wir! Auf Anfrage kam dann ein Rückruf, in dem es hieß, sie seien bis kurz davor verliehen und man bräuchte eine externe Reinigung, die teurer wäre und wir müssten daher letztlich  82 € berappen. Wir hatten auf einmal ein ungutes Bauchgefühl bei der Sache und beschlossen das Angebot abzulehnen. Also kauften wir sie doch – Die Tischdecken bei einem großen schwedischen Möbelhaus für 30 €, da wir gebraucht nicht sechs gleiche in der gewünschten Größe bekamen. Die Hussen kauften wir hingegen gebraucht für insgesamt 20 €. Damit waren wir dann doch günstiger als wenn wir sie geliehen hätten und das beste, nach der Hochzeit können wir sie wieder verkaufen und bekommen sogar noch Geld zurück. 🙂

Für die Tische haben wir im Recycling-Kaufhaus und im Tausch- und Verschenkmarkt noch Kerzenständer besorgt: insgesamt: 10 €.
Irgendwelcher Krimskrams kommt sicher noch dazu (30 €).

Tischdecken und Stuhl-Hussen50 €
Licht (Strahler)70 €
Kerzenständer 10 €
Tischblumen0 €
Krimskrams30 €
gesamt160 €

Fotograf

Wir dachten uns, dass es schön wäre, ein paar professionelle Bilder während der Trauung und mit der Familie zu haben. Nun haben wir einen Fotografen in der Familie, aber wenn er die Bilder knipst, kann er bei den Familienfotos  nicht drauf sein. Darum wollten wir jemand externen.

Fotokamera

Die Kosten für einen Hochzeits-Fotografen haben uns aber doch etwas erschreckt. Die meisten in der Region wollen gar nicht für unter 6h und die Preise sind schon echt kein Pappenstil. Klar, die Auswahl der Bilder und so gehört auch dazu, aber dennoch waren uns die Preise das nicht wert. Also haben wir einen Freund gefragt, der auch eine ordentliche Kamera hat und das semi-professionell kann. Nun kann dieser die Bilder mit der Familie machen und während der Trauung knipsen und der Fotograf aus der Familie dann die Brautpaarbilder. Während der Feier sollen alle etwas knipsen und am Ende sammeln wir das über eine Plattform auf dem Server, den wir uns aufsetzen werden. (Dabei lernen wir dann sicher auch wieder ordentlich was dazu). Einen unter anderem dafür geeigneten Raspberry Pi (Minicomputer) habe ich mir zum letzten Geburtstag von meinen Freunden schenken lassen.
Dem Freund und seiner Frau spendieren wir natürlich das Hotel (bei der Essenskalkulation sind sie schon mit eingeplant).

Unterhaltung

Ausgerechnet jetzt, kurz vor der Hochzeit, muss uns meine Gesundheit einen Strich durch unsere Pläne machen. Nein, Corona ist unschuldig, auch wenn wir wegen des Virus ein Hygienekonzept erstellen müssen. – Nein, mein Knie macht Probleme, genauer gesagt der Innenmenikus. Ein wohl recht heftiger Riss macht das Knie in seitlicher Richtung instabil. Die Ärzte meinten zwar, dass ich mit der nötigen OP noch bis nach der Hochzeit warten kann, aber den Hochzeitstanz können wir nun knicken. Das ist für uns besonders schade, da wir ja im Tanzverein waren und sehr gerne eine flotte Sohle auf’s Parkett gelegt hätten. Da ich nicht tanzen kann, haben wir beschlossen, das Tanzen allgemein wegzulassen. 😦 Nun fänden wir es aber auch blöd, wenn nur gegessen würde. Irgendwas Unterhaltsames sollte schon stattfinden. Wir beschlossen kurzerhand einen Zauberer zu engagieren. Wir beide sind seit jeher von solchen fasziniert und das ist auch etwas, was man nicht sehr häufig zu Gesicht bekommt. Und wer weiß, vielleicht kann er ja auch meine Knieprobleme verschwinden lassen. 😉 Allerdings sind diese Künstler nicht sehr günstig zu haben. Obwohl er uns aufgrund der kleinen Gruppengröße einen Sonderpreis machte sind wir hier mit 750 € dabei.

Zauberkünstler750 €

Übernachtung

Die Gäste werden in einem Hotel übernachten, dass wir zwar reserviert haben, aber die Kosten werden von den meisten Gästen selbst getragen werden. Wir zahlen also unsere 2 Übernachtungen und die des Pärchens, das uns etwas helfen wird und die Fotos knipst.

Hotel (unsere Übernachtung)144 €
Hotel (Freund der fotografiert + seine Frau)72 €
Frühstück6 x 8 €
gesamt264 €

Shuttleservice

Damit die Gäste nicht betrunken in ihre Autos steigen werden wir mit Taxis zum Hotel und morgens zurück pendeln.

Shuttelservice (Taxis zwischen Hotel und Bergwerk)80 €

Verwaltungskosten

Vor der Hochzeit muss noch die gute alte Bürokratie bezahlt werden: Geburtenregisterauszug (2×12€), die Beantragung der Eheschließung in einem anderen Landkreis (44 €), Und letzten Endes arbeitet auch die Standesbeamtin nicht kostenfrei.

Geburtenregisterauszug24 €
Beantragung der Eheschließung44 €
Standesbeamtinca. 100 €
gesamt:168 €

Haben wir noch was vergessen? Ach richtig die Ringe.

Ringäquivalent

Ringe wollen wir nicht! Die verliert Anja auch einfach zu schnell, da sie sie beim Händewaschen meist auszieht und ablegt (eine gefährliche Angewohnheit). Da aber irgend etwas Verbindendes schön wäre, dachten wir an Schmuckketten. Nicht mit angehängtem Ring, sondern mit jeweils einem schönen Stein. Ich habe oben schon erwähnt, dass in dem Bergwerk Azurit (blau) und Malachit (grün) als Minerale vorkommen. Minerale, die wir sehr schön finden und fortan noch mehr Bezug zu uns haben werden. Was liegt also näher als Ketten mit diesen beiden Mineralien?!  

Kette 1:86,5 €
Kette 2154 €
gesamt:240,50 €

Kostenaufstellung (gesamt):

Kleid: 125 €
Ort (Trauung): 450 €
Ort (Party): 450 €
Getränke: 435 €
Essen: 800 €
Deko: 160 €
Fotograf (Hotel): 88 €
Unsere Übernachtung: 176 €
Shuttelservice: 80€
Verwaltungskosten und Standesbeamtin: ca. 168 €
Hochzeits-Ketten (Ringäquivalent): 240,50 €
Zauberer: 750 €

Summa sumarum: 3922,50 €

Dieser Betrag wäre aber auch der des teuersten Szenarios. Denn in dieser Aufstellung ist bereits der Ort für die Party mit den Freunden mit 450 € Miete eingerechnet. Es ist aber überhaupt nicht sicher, ob wir dieses Geld überhaupt brauchen oder ob wir nicht einen Ort finden, an dem wir günstiger oder gar kostenfrei feiern können- z.B. bei uns im Hof. 😉 Das hängt auch davon ab, ob wir bis dahin ausgezogen sind oder doch noch nicht.

Fällt dieser Posten weg, belaufen sich die Kosten auf etwa 3472 €!

Das ist für uns als Frugalisten noch immer viel Geld, es ist aber dennoch wirklich günstig für das was man bekommt und vor allem im Vergleich mit dem Durchschnitt. Bedenkt, dass wir hier von 3 Feiern reden und einem hinzugebuchten Zauberer für allein 750 € zusätzlich gönnten.

Nehmen wir diesen magischen Herzenswunsch aus der Rechnung hinaus, wären wir mit 2722 € hingekommen! Und das bei solch individuell gestalteten Festen.

Spar-Kuh (hier muss was größeres her als ein Spar-Schwein)

Das war also der Plan. Wie es dann wirklich lief, was alles geklappt hat und was nicht und vor allem was wir im Nachhinein gern anders gemacht hätten, erfährst du im Update zu diesem Artikel.

Bitte erzähl uns von dir… Hast du vor zu heiraten oder bist den Schritt bereits gegangen?

Wie waren deine Erfahrungen? – Vielleicht auch in Bezug auf die Kosten?!

Falls du noch vor hast, diesen Schritt noch einzugehen, siehst du aber nun, es muss nicht die Welt kosten. Andererseits billig ist es definitiv auch nicht. Es lässt sich aber auf jeden Fall einiges an Geld sparen, wenn man ein bisschen kreativ an die Planung geht und dabei offen ist, den Pfad des Mainstreams etwas zu verlassen. Uns waren die Gaumenfreuden wichtig und das merkt man auch in der Kostenaufstellung. Das hat uns nicht groß überrascht. Im Gegensatz zum Aufwand der Organisation. Es ist halt schon was anderes Mehrtagesfeste zu planen, als die für uns üblichen Nachmittags- und Abendveranstaltungen wie Geburtstage, Silvester etc.

Übrigens wir planen unsere Events und aktuellen Vorhaben derzeit auf etwas nerdige Weise. 😉 Nämlich einem Verfahren, das wir in unserem Berufsalltag kennengelernt haben und das sich für komplexere langwierige Prozesse mit vielen Aufgaben und Unteraufgaben durchaus gut eignet.
Wir arbeiten agil mit unserem eigenen Freizeit-Scrum. 😉

Sprintplaning (unser Freizeitprojekte-Crum)

Das System nutzen wir zur Organisation und Integration verschiedener Dinge in unsere Woche. Wie das funktioniert erzählen wir ein anderes Mal.

Auf bald,

Euer Investierpaar-Andi


2 Gedanken zu “Hochzeit = Hochbetriebszeit für die Geldbörse!?

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