Türchen Nr. 14

Der energetische Adventskalender

Willkommen beim InvestierPaar-Adventskalender 2022 – Deine Energiepreisbremse zum selber machen

Klickst du auch manchmal Artikel an, in denen Energiespartipps angekündigt werden, um dann feststellen zu müssen, dass es immer wieder die gleichen sind – und du kennst sie alle schon?

Hier wird das nicht so sein – versprochen!

Hier findest du jeden Tag kleine und konkrete Tipps, die wir in unserem eigenen Leben tagtäglich umsetzen
und die du einfach für dich übernehmen kannst, wenn du es möchtest.

Es sind Tipps, die über die üblichen Ratschläge hinausgehen – Energiespartipps für Fortgeschrittene wenn du so willst.

Wir versuchen auch die physikalischen Hintergründe etwas zu beleuchten, damit dir die Tipps im Gedächtnis bleiben.
Du wirst sehen, dass du mit diesem Background – durch einfaches Nachdenken – weitere Dinge finden kannst, wo sich Energie einsparen lässt.

Viel Spaß, dein InvestierPaar

Tipp des Tages:

Einfach mal früher abschalten

Nein, heute geht es nicht um Meditation, sondern ums Kochen. Abschalten sollst du nicht dein Gehirn, sondern deinen Herd. Wobei: Ein ausgeschalteter Herd ist doch gleich viel entspannter, oder? 😉

Nutzt du die Restwärme beim Kochen? z.B. bei Getreide, Eintöpfen oder auch Rührei?

Extratipp: Das ist nicht nur entspannter und energiesparend, sondern schmeckt sogar besser (bevor das Rührei durch ist Herd aus und Deckel drauf – so bleibt es saftiger).

Was steckt dahinter?

Bei vielen Gerichten ist es so, dass sie zunächst aufgekocht werden (Reis, Suppen/Eintöpfe, Pudding, …) und dann noch längere Zeit garen müssen. Dafür muss zunächst die Herdplatte, dann der Topf, dann der Inhalt erhitzt werden. Und dann?

Dann ist alles heiß – Und um deinen Topf mit z.B. Erbsensuppe auf Temperatur zu halten („langsam köcheln lassen“) brauchst du kaum noch Energie zuzuführen. Wenn du den Herd weiter auf hoher oder mittlerer Flamme laufen lässt, kocht alles über oder brennt an. Natürlich kannst du die Hitze etwas runterstellen, den Deckel abnehmen und dann rühren rühren rühren, bis das Gericht fertig ist. Dann nimmst du einfach den Topf mit der kochendheißen Suppe vom Herd und stellst sie auf den Tisch (also auf einen Untersetzer, natürlich). So können sich alle die Zunge verbrennen und du hast für drölfzehn Euro Energie verbraucht. Deine Herdplatte heizt noch weiterhin die Küche auf (macht nix, kann man ja das Fenster aufmachen) und wehe dem, der auf die noch heiße Herdplatte fasst … Ja, so kann man das machen.

Oder du machst es dir selbst, deinem Geldbeutel und der Umwelt angenehmer und du setzt die verwendete Wärme zielgerichtet ein. Das bedeutet grob gesagt: einmal alles ordentlich aufkochen, dann zunächst auf eine mittlere Temperatur runterstellen und immer wieder reduzieren. Solange deine Suppe noch köchelt, kannst du weiter runterstellen. Und das tut sie wesentlich länger, als du so denkst. Wenn sie nur noch so 10-15 Minuten brauchen wird, kannst du die Platte auch ganz ausschalten. Die Restwärme reicht noch locker zum zu-Ende-Kochen. Das spart nicht nur Energie, sondern auch Ärger beim Servieren und Essen, denn dann ist die Suppe auf dem Tisch nicht so irre heiß.

Noch krasser ist das übrigens mit einem Backofen: Den einmal aufheizen kostet unheimlich viel Energie – aber wenn er mal warm ist, braucht es gar nicht mehr viel Energienachschub. Das zeigt dir übrigens selbst bei uralten Geräten so ein Backofenlicht bei den Knöpfen an: Wenn es leuchtet, wird geheizt. Sonst nicht. Also: Essen kalt rein, einmal aufheizen lassen und dann rechtzeitig abschalten.

Wie genau du die besten Ergebnisse erzielst und die meiste Energie sparst, musst du nach und nach ausprobieren. Das ist bei jedem Herd, jedem Topf und jedem Gericht ein bisschen anders. Trau dich einfach und schalte mal früher ab.

Übrigens: Bei Gas- und Induktionsherden wird das nicht funktionieren – dafür geben diese Geräte auch nur auf den Punkt Energie ab. Bei Elektro- und Ceranherden wird super viel Energie verschwendet, wenn man die Restwärme nicht nutzt.

Und wie gesagt: Hände weg von heißen Herdplatten 😉

Tipp-übergreifendes Hintergrundwissen:

Energie sparen kannst du besonders da wo Wärmeunterschiede erzeugt werden. Aber vielleicht hast du das so ähnlich schon mal in dem einen oder anderen Tipp von uns gelesen. 😉 Wie wäre es dann mit dem hier:
Versuche nur so viel Wärme zu verbrauchen, wie du auch brauchst. Energie einsparen durch einfaches Nachdenken. 😉


Wir freuen uns, wenn dir unsere Tipps helfen können Energie einzusparen.
Denn das ist nicht nur gut für deinen Geldbeutel, sondern auch gut für die Umwelt.

Viel Spaß beim Zusammenstellen deiner eigenen Energiepreisbremse.
Wir wünschen dir eine frohe und energetisch clevere Weihnachtszeit. 😉

Dein InvestierPaar

Auf zum nächsten Türchen

zurück zum Adventskalender

Werbung

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..